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Die Lama-Modelle und das Heckauslegerproblem
















Die Bilder und die Beschreibung der Teile beziehen sich auf das Lama V3 Modell der Firma eSky.
Der beschriebene Heckausleger stammt von X-TREME PRODUCTION (Teil Nr. XP-EKLM001).
Meine persönlichen Erfahrungen mit diesen Teilen sind natürlich nicht repräsentativ sondern stellen
meine subjektiven Eindrücke dar!

"Es ist noch kein Meister
  vom Himmel gefallen!"

Dieses Sprichwort gilt mehr denn je für alle, die an dem Boom der Indoor-Helis teilnehmen wollen, und vielleicht noch nie eine Fernsteuerung in der Hand gehalten haben.

Während die Mechanik des hier beschriebenen eSky Lama V3 erstaunlich robust ist (ich selbst habe bisher z.B. noch kein Teil der Antriebseinheit benötigt, obwohl ich wirklich mehr als oft abgestürzt bin!), stellt der so genannte "Heckausleger, also das Teil, an dem sich bei einem "richtigen" Hubschrauber der Heckrotor befindet, das Verschleißteil Nummer Eins dar.
An Bilder wie dieses hier links sollte sich also der Pilot-Neuling schon mal gewöhnen.


Nach einigen Wechseln des Originalteiles habe ich mich dann doch für einen flexiblen Heckausleger entschieden, der, wenn man etwas sucht, nicht mal viel teurer sein muss.
Geliefert wird das Tuningteil verpackt in einem verschweißten Beutel. Öffnet man diesen, liegen 7 Einzelteile vor einem, die es gilt, zusammen zu bauen.
Wer allerdings schon mal etwas aus einem Ü-Ei zusammengebaut hat, der wird dieser Aufgabe auch gewachsen sein.
Sind die Teile zusammengesteckt, ist der Ausleger vom Original kaum zu unterscheiden. Mich persönlich stört allerdings die quietsch-gelbe Farbe, zumal auf dem Material kaum ein Lack hält, will man das Teil mal überlackieren.
Die Flexibilität ist allerdings wirklich erstaunlich.

Neben der gewöhnungsbedürftigen Farbe stört auch die mangelhafte Passform. Da die oberen Befestigungslöcher zwar vorhanden sind, aber eben nicht an der richtigen Stelle, ist feilen bzw. schmirgeln angesagt.
Da ich die Löcher selbst nicht auffeilen wollte, um die Stabilität zu erhalten, habe ich mich dafür entschieden, das Teil um ca. 1,5mm von vorne zu kürzen. Dazu habe ich einfach ein relativ feines Sandpapier flach auf den Tisch gelegt, und die vordere Kante vorsichtig abgeschliffen.
Nach mehreren Gängen hat dann alles  gepasst und das Teil konnte angeschraubt werden.





Nun gab es noch eine Hürde zu überwinden:
Wie befestigt man die obere Verstrebung am Unterteil?

Die Fixierung mittels Kleber stellt eine ganz besondere Herausforderung dar.
Die meisten Kleber halten auf dem flexiblen Material erst gar nicht. Außerdem würde der Heckausleger bei kompletter Verklebung des Oberteils seine Flexibilität größtenteils einbüßen.

So habe ich mich dafür entschieden, die beiden Teile mittels eines Nylonfadens, also einfacher Angelschnur zu verknoten. Die Flexibilität bleibt dabei erhalten, und die Schnur ist so gut wie nicht zu sehen. Auf dem Bild links habe ich sie etwas nachbearbeitet und dunkler gemacht, damit man die Stellen besser sieht.



Ach übrigens:
Zwei kleine Filmchen meiner Lama
gibt´s in der Rubrik VIDEOS.